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Antwort auf alle Fragen

Keine Ahnung, wie berühmtere Autoren auf die Meinungsvielfalt seiner Leserschaft reagiert hätten. Friedrich Schiller? Heinrich Böll? Tommy Jaud? Meine Mutter wollte immer, dass ich eine Fortsetzung von „Draußen von der Tür“ schreibe. Jetzt ist es eine Geschichte auf der großen Welle der Comedy-Romane geworden. Wer schreibt mir?

 

lesemuffel
( -/- )
27.9.10 11:37
Süß ist’s, anderer Not bei tobendem Kampfe der Winde auf hochwogigem Meer vom fernen Ufer zu schauen.
Lukrez hätte sicher seinen Spaß an dieser Tragödie des armen Jonathan, der am glücklichen Ende dann aber doch noch seine Lea kriegt – und alle grotesken sexuellen Bemühungen eingebettet in die großen Zitate der Weltliteratur. Bitte mehr davon!

 

Gut getroffen, Lesemuffel!
Gut, dass es einer wahrnimmt: Wir haben da keinen lustigen Comedy-Roman, sondern eine konservativ handgeschmiedete rostfreie Tragödie vorliegen. Also eher etwas für das ältere, gereifte, schon vergrübelte Bildungsbürgertum kurz vor der Vergreisung. Die meisten dieser Leser aber erschrecken sich vor schrillen bunten Kondomen. Natürlich schreit die Geschichte nach einem weiteren Band, der die erste Geschichte garantiert toppen wird. Noch ist der Unhold ja nicht entlarvt und seiner gerechten Strafe zugeführt. Vor allem Krimifreunden wird diese dramatische Wendung elegante moralische und intellektuelle Erbauung bringen. Sicher wird in diesem Fall Gnade vor Recht ergehen müssen, um neben DsdS auch etwas Schönheit und Wahrheit in die Welt zu setzen. Allerdings erst nach einer der ausführlichsten Schlägereien zwischen zwei im Prügeln unerfahrenen Brüdern, die die Literaturgeschichte hervorgebracht hatte.

 

 

Likriwom
( -/- )
27.9.10 17:19
Hallo Lesemuffel, du hast wohl kein Problem, dich von Herrn Treutwein verarschen zu lassen und ihm dafür noch in denselben zu kriechen.
Das Buch ist doch von vorn bis hinten mit Bildung und Moral verkleisterter Schweinkram, allerdings so gut gemacht, dass mans schon fast wieder gut finden könnte. Ich betone den Konjunktiv: könnte!

 

Schlecht maskierte(r) Likriwom!
Das dermaßen raffiniert verklausulierte Pseudonym lässt auf eine etwas schlichtere Akademikerin mit Doktortitel schließen. Oder auf einen raffinierten übervorsichtigen Akademiker, der sich als Frau ausgibt. Die Attacke ist in redlich zornigem Tenor vorgetragen und lässt auf einen hochstehenden Charakter mit hingebungsvoll moralischen Wesenszügen schließen. Richtig ehrlich schulterklopfend derb darf man wohl sein bei Verfehlungen, und dabei doch ein wenig augenzwinkernd. Die gelungene metaphorische Landschaft „von Herrn Treutwein verarschen zu lassen …“ in klassisch Heinz Erhard’scher (Nahm den Stuhl und setzte mich auf den selben = Lacher!)-Manier  pointiert:  „… ihm dafür noch in denselben zu kriechen.“ Den „denselben“ noch einmal lesen zu dürfen, das schon war mir ein Vergnügen.
Dann das verblüffende bunt gemalte Doch!:  „Ein von vorne bis hinten mit Bildung und Moral verkleisterter Schweinkram.“
Ist Schweinkram nicht von sich aus verkleistert? Vorne wie hinten? Und klebt die Moral überhaupt? Von der Bildung ganz zu schweigen. Lukrez kommt in dieser Geschichte gar nicht vor.
Doch wiederrum – Zack-Rums! – neue Gedankenvolte: „Allerdings so gut gemacht etc.“
Gut gemacht, likriwom. Ich betone: ohne Konjunktiv!

 

 

Gerd
( -/- )
28.9.10 15:36
Hallo Christoph, gratuliere Dir zu Deinem Roman – witzige Sexsatire! Nix für bornierte Moralisten, die mit dem Rücken zu Dir hier im Gästebuch rumgeifern.
Wünsch Dir weiterhin viel Erfolg und hoffe auf Fortsetzung.

Gerd

PS. Meine Adresse ist immer noch die gleiche.

 

 

Denuntiant Gerd,
wer geifert hier hinter meinem Rücken herum? Ich denke nicht, dass es unbedingt ein bornierter Moralist sein muss. Möglicherweise ist es ganz normaler vernünftiger Durchschnittsmoralist. Fortsetzung gibt es. Wegen der Adresse rühr Dich mal!

 

 

Karl-Heinz M.
( -/- )
28.9.10 19:01
Grüß Dich Christoph, Du alter Spaßvogel. Bist Dir ja treu geblieben als Meister der dramaturgischen Veredelung des schlechten Geschmacks - und immer im Angriff aufs Zwerchfell. Kaum anders als vor einer Ewigkeit beim Bund: Du der Panzer und ich der Hubschrauber. Das ständige Gelächter war fast anstrengender als der Dienst.

Machs weiterhin gut!

Karl-Heinz

PS. Kannst mich ja mal auf meiner Website besuchen, wenn Du Zeit hast.

 

 

Vergangenheitsbewältiger Karl-Heinz M.
Danke für den „alten Spaßvogel“ und den „Angriff aufs Zwerchfell“. Das sollte Mario Barth mal lesen.
Beim Bund – das möchte ich ein für allemal feststellen – gab es nur mich als Panzer! Ein Hubschrauber wurde aus Kostengründen nicht zugelassen.
Und zudem: Das Gelächter war keineswegs anstrengender als der Dienst!
Lass mir trotzdem Deine Website-Adresse zukommen.

 

 

Edith
( -/- )
29.9.10 10:42
Hi Christoph, wir haben uns an Deinem Roman herrlich beölt.
Meine Lieblingspassage: Jonathans Zeugnisentwurf auf Seite 75. Wann und wo gibts von Dir ein Autoreninterview? Ich tät gern hingehn.

Gruß Edith

 

Gesundheitsapostel Edith,
Jonathans Zeugnisse für Liebhaberinnen auf Seite 75 ist eine bewusst für Lehrer geschriebene kleine Abhandlung. Sie scheint auch für Menschen im Ölhandel lustig zu sein.
Achte beim Lesen von Romanen darauf, dass Du nur gutes kaltgepresstes Öl zum Beölen nimmst. Wenn das Buch versaut ist, kauf einfach ein paar Kilo neue.
Autoreninterviews gibt es ab nächstem Jahr.
Wie kann ich Dich unter den Abertausenden erkennen, wenn Du hingehst?
4.10.10 15:36
 


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